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Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfallen? Nikolay Starikov Buch

Art.Nr.:
Starikov
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Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfallen? (Autor Nikolay Starikov)
 
Beschreibung
Dieses Buch behandelt die Frage: Wer hat Hitler zu dem selbstmörderischen Überfall auf Stalin getrieben?

Es handelt von den wahren Ursachen, Hintergründen und Inspiratoren der größten Katastrophe in der Geschichte Russlands, die am 22. Juni 1941 mit dem Überfall auf die Sowjetunion begann. Es entlarvt jene, die Hitler und seiner Partei das Geld gaben und ihm halfen, an die Macht zu kommen.

Ziel der Machtübernahme Hitlers war der Überfall auf die UdSSR, d.h. die „Korrektur“ der Fehler westlicher Geheimdienste, welche 1919 zur Machtübernahme der Bolschewiki in Russland führte. Anstatt mit dem geraubten Gut zu verschwinden, blieben Lenin und sein Kommando an der Macht und schufen eine starke Staatsmacht, die nicht bereit war, sich den westlichen Staaten unterzuordnen. Auf der Grundlage eines umfangreichen Fakten- und Tatsachenmaterials wird in diesem Buch der logische Zusammenhang der historischen Ereignisse vom September 1919 bis zum 22. Juni 1941 dargelegt.

Im Ergebnis erkennt der Leser, wer der wahre Brandstifter des Zweiten Weltkrieges ist, d.h. wer gemeinsam mit den Nazis in Europa die Verantwortung für die ungeheuerlichen Verbrechen trägt. 

Inhaltsübersicht
7 Inhaltsverzeichnis
8 Vom Autor und Übersetzer
9 Warum ist die Geschichte des Zweiten Weltkrieges nach wie vor voller Rätsel?
14 Wer gab Hitler das Geld?
62 Lew Trotzki – der Vater der deutschen Nazi-Ideologie
118 Warum wollten Großbritannien und Frankreich den Zweiten Weltkrieg nicht verhindern? 
143 Weshalb schenkten London und Paris Hitler Wien und Prag?
180 Wie sich Adolf Hitler an einem Tag in einen „arroganten Aggressor“ verwandelte 
222 Warum liebt der Westen weder Molotov noch Ribbentrop?
284 Ergebenes Polen
304 Wie die Briten Frankreich seinem Schicksal überließen
349 Schicksalsliebe von Adolf Hitler
377 Literatur und Anmerkungen

Ganz oben unter "Leseprobe" lesen Sie einen Auszug aus dem Buch von Nikolay Starikov.

Vom Autor
Allen für Russland Gefallenen gewidmet!

Dieses Buch handelt weder vom Großen Vaterländischen Krieg noch vom Zweiten Weltkrieg. Sie finden in diesem Buch keine neuen Daten über die Anzahl der Panzer, Kanonen und Flugzeuge der sich feindlich gegenüberstehenden Armeen.

Wir untersuchen auch keine Details der Gefechte der Land-, See- und Luftstreitkräfte.

Dieses Buch ist keine Biografie von Adolf Hitler oder eine akribische Forschungsarbeit über die Geschichte der NSDAP. Wir vertiefen uns nicht in das Dickicht der Nazi-Ideologie und zählen nicht die unzähligen Opfer der faschistischen Henker.

Dieses Buch handelt über jene, welche:

  • diesen schrecklichen Krieg erst möglich gemacht haben;
  • Hitler und seine Partei finanziert haben;
  • Hitler geholfen haben, die Macht zu ergreifen; 
  • Hitler die erforderlichen Waffen, neue Territorien und ihm den festen Glauben an seine Allmacht gegeben haben.

Wer trägt gemeinsam mit den Führern des faschistischen Deutschlands die​ Verantwortung für ihre beispiellosen Verbrechen? Wer verdient es, gemeinsam mit den Nazis auf einer Anklagebank zu sitzen?

Damit wir in der aktuellen Zeit eine gemeinsame goldene Zukunft und ein deutsch-russisches Bündnis „Gerussia“ aufbauen können, ist es wichtig die Hintergründe dessen zu verstehen, was früher unternommen wurde, damit das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland negativ bleibt.
  • Dieses Buch gibt Ihnen genügend begründete Antworten über die wahren Ursachen, Hintergründen und Inspiratoren des schrecklichsten und grausamsten Krieges in der Geschichte der Menschheit. 
  • In diesem Buch führt Nikolai Starikov mit Hilfe offener Informationsquellen eine reale Untersuchung der historischen Situation durch.
  • Dieses Buch wird unweigerlich dazu führen, daß jeder denkende Mensch die Ideen hinterfrägt, die Kriege auslösen in denen Dutzende und Hunderte Millionen Menschen starben.
  • Nachdem Sie dieses Buch gelesen haben, werden Ihnen die Ereignisse auf der Welt des 20en Jahrhunderts klar und verständlich sein. 
  • Dank diesem Buch kann jeder seine Schuldgefühle für die Ereignisse des 20en Jahrhunderts für immer loswerden.

Dieses Buch sollte als Lehrmittel in Bildungseinrichtungen empfohlen werden, um die realistischste Darstellung der Weltgeschichte in den Herzen der jüngeren Generation zu schaffen.

Das Buch ist zweifellos sehr interessant und nützlich, was auf jeden Fall 100% lesenswert ist.

Produktinformation
Autor: Nikolay Starikov
ISBN: 978-609-8047-67-7
Format: 125 × 200 × 25
 mm
Erscheinungsjahr: 2017/7525

Einband: Hardcover
Seitenzahl: ca. 415
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu

Leselkommentare
Ich dachte immer, ich weiß schon alles "WALL STREET AND THE RISE OF HITLER" und "WALLSTREET AND THE BOLCHWEWIC REVOLUTION" kenne ich alles. Aber Starikow ist nochmal ein Schritt weiter und das hätte ich nicht gedacht, wie blöd ich noch immer war……. DANKE für das Buch. 

MFG Andrea O.

Das Buch "Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfahlen?" habe ich nun gelesen. Nun habe ich sehr viele neue Erkenntnisse und mir wurde auch klar, warum jener Oberst Gehlen, der den Russlandfeldzug geplant hat, 1955 den MAD gründen unter amerikanischer Aufsicht gründen durfte. Darüber habe ich mich immer gewundert. Verdammt, werden wir belogen!

Hermann L.

Großhändler
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Warum ist die Geschichte des Zweiten Weltkrieges nach wie vor voller Rätsel?

„Dieser Krieg wird zum Ende aller Kriege. Der nächste auch.“ David Lloyd George (* 17. 01.1863, † 26.03.1945)

„Ich musste mich mit der Geschichte von Kriegen viel beschäftigen, und zu allen Zeiten stellte ich fest: Die Zeitgenossen verlegten den Krieg in eine unbestimmte Zukunft, während dieser sich bereits an der Schwelle ihrer Länder befand.“ Carl von Clausewitz (* 1. Juni 1780, † 16. 11. 1831)

In den Jahren, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vergangen sind, wurde eine wahrlich unzählige Menge von Büchern über diesen Krieg geschrieben. Man könnte glauben, es gäbe keinen einzigen weißen Fleck in diesem blutigsten Krieg der Menschheitsgeschichte. In Wirklichkeit ist es jedoch genau umgekehrt. Die Historiker haben die Anzahl der eingesetzten Panzer, Kanonen, Flugzeuge und Soldaten, der sich feindlich gegenüberstehenden Armeen genau berechnet, konnten aber auf die einfachsten Fragen keine Antwort gegeben. Solche unbequeme Fragen entstehen sofort beim Lesen beliebiger Bücher, welche der Geschichte dieser Zeit gewidmet sind. Schon beim Nachdenken über die einfachsten elementaren Erklärungen, über die Ursache des Krieges, welche uns die Herren Wissenschaftler und Publizisten vorschlagen, fällt uns ihre Haltlosigkeit sofort ins Auge.

In einer solchen erbärmlichen Untersuchung erfahren wir, dass Adolf Hitler davon geträumt hat, die ganze Welt zu erobern. In einer anderen lesen wir zu unserem großen Erstaunen, dass Deutschland zu einem Krieg, der im September 1939 ausbrach, noch gar nicht bereit war. Die Nazis, so sagen sie, wollten nur Polen überfallen und hofften, dass Großbritannien und Frankreich ihre Bündnispflicht mit Polen nicht wahrnehmen. Deshalb war die Hitlerarmee zu einem derartig großen Krieg nicht vorbereitet. Drei Wochen nach diesem ersten Krieg des 3. Reiches, so schreiben es die Historiker, gab es kaum noch Vorräte an Fliegerbomben. Nach der vernichtenden Niederlage von Frankreich im Verlaufe von sechs Wochen besaß die deutsche Armee fast überhaupt keine Munition mehr [1]. Entschuldigung, wird so die Eroberung der ganzen Welt vorbereitet? Um den ganzen Planet zu erobern, ist die Anhäufung einer Munitionsmenge für einen zweieinhalb Monate andauernden Kampf sicher nicht ausreichend. Auf unserem blauen Planeten gibt es noch viel Platz. Und wie bekannt, duldet dieser Raum keine Leere. Um auf diesem Territorium seine Herrschaft zu errichten, muss zunächst die fremde Macht liquidiert werden. Welche Länder waren zu dieser Zeit die Supermächte in der Welt? Natürlich nicht Polen, mit dem Hitler sofort zu einem Krieg bereit war. Die Hauptakteure auf der politischen Landkarte waren damals Großbritannien, Frankreich und die USA. Um mit diesen Ländern einen Krieg zu führen, war das faschistische Deutschland nicht stark genug ...

Um in Großbritannien zu landen, um in Übersee die Vereinigten Staaten von Amerika anzugreifen, ist eine große Seekriegsflotte notwendig. Hitler war dabei sie zu schaffen.

Das große Schiffsbauprogramm sollte bis zur Mitte des Jahres 1944 realisiert werden [2]. Außerdem hat Hitler den Matrosen mehrmals gesagt, dass der Krieg gegen Großbritannien nicht vor diesem Zeitpunkt beginnen kann [3].

Warum hat Deutschland bereits im Jahre 1939, d.h. vier Jahre vor dem geplanten und lauthals angekündigten Aufrüstungstermin, den Krieg begonnen? Was für ein seltsames Verfahren hat der Führer des deutschen Reiches für die Eroberung der Welt gewählt? Es macht doch keinen Sinn sich zu einem Zeitpunkt in einen Konflikt einzulassen, wenn dafür die Voraussetzungen noch nicht gegeben sind. Ist das nicht der sicherste Weg, den Krieg zu verlieren? Warum hat Hitler diesen Fehler gemacht? Warum begann er Krieg zu führen, obwohl er dazu noch nicht vorbereitet war?

Zwei Jahre nach dem Beginn des Krieges beging er eine noch größere Dummheit – er überfiel die Sowjetunion. Genau der 22. Juni 1941 war auch der Startpunkt für den Untergang des 3. Reiches. Trotz aller phänomenalen Anfangserfolge im Krieg gegen die UdSSR, bewegte sich Deutschland, das einen Zweifrontenkrieg führte, unaufhaltsam auf seine Niederlage zu. Der Krieg im Westen und im Osten besiegelte nach einstimmiger Meinung der Historiker und Militärexperten das Schicksal der deutschen Kriegsmacht. Wusste Adolf Hitler das nicht?

Er wusste es. Im Buch von Hermann Rauschning „Gespräche mit Hitler“ [4] werden die Gedanken des Führers zu allen möglichen Themen, darunter auch zu seinen Kriegsplänen dargelegt. Auf die Frage „Was wird, wenn sich England und Frankreich mit Russland vereinen?“ gibt Hitler die eindeutige und lakonische Antwort: „Dann wird das einfach mein Ende sein“. Doch damit schließt der redselige Führer das Thema nicht ab. „Aber dies wird niemals geschehen. Anderenfalls wäre ich nur ein Pechvogel, der unnütz diesen Posten im Kabinett hat“. Am 23. November 1939 tritt Hitler auf der Beratung des Oberkommandos der Wehrmacht auf. Er legt seine Pläne dar und zieht Schlussfolgerungen. Erneut kehrt er zu seinem Steckenpferd „ Der Erste Weltkrieg und die Bedeutung des Fehlens einer zweiten Front“ zurück: „Im Jahre 1914 begann der Krieg an einigen Fronten. Eine Lösung unserer Probleme hat er nicht gebracht. Heute wird der zweite Akt dieses Dramas geschrieben. Erstmals nach 67 Jahren können wir feststellen: Einen Krieg an zwei Fronten werden wir nicht führen! Es ist geschehen, was wir uns seit 1870 (seit dem Deutsch – Französischen Krieg) wünschen und faktisch nicht für möglich gehalten haben. Erstmals in der Geschichte können wir nur an einer Front kämpfen, keine andere wird uns jetzt binden. Die Lage, welche wir früher für unerreichbar hielten, ist jetzt so“[ 5].

Was geschieht nun in der Wirklichkeit? Es geschieht etwas völlig Unwahrscheinliches – der Führer verändert selbst die Situation zu seinen Ungunsten. Er befindet sich mit Großbritannien im Krieg und überfällt die UdSSR! D.h., Adolf Hitler, der ausgezeichnet versteht, wie gefährlich für Deutschland die Eröffnung einer zweiten Front ist, eröffnet diese mit seinen eigenen Händen. Einen derartigen Krieg zu gewinnen ist praktisch unmöglich.

Wie wird diese unlogische Handlung des Führers von Deutschland von den Historikern erklärt? Hitler hat entschieden, den letzten potentiellen Verbündeten von Großbritannien auf dem Kontinent zu vernichten.

Denken wir über diese Worte nach. Schauen wir auf die Landkarte. Erinnern wir uns an die Geschichte.

Für die vollständige Vernichtung von Großbritannien überfällt Hitler die UdSSR! D.h., Adolf Hitler, der ausgezeichnet versteht, wie gefährlich für Deutschland die Eröffnung einer zweiten Front ist, eröffnet diese mit seinen eigenen Händen. Einen derartigen Krieg zu gewinnen ist praktisch unmöglich.

Wie wird diese unlogische Handlung des Führers von Deutschland von den Historikern erklärt? Hitler hat entschieden, den letzten potentiellen Verbündeten von Großbritannien auf dem Kontinent zu vernichten.

Denken wir über diese Worte nach. Schauen wir auf die Landkarte. Erinnern wir uns an die Geschichte.

Für die vollständige Vernichtung von Großbritannien überfällt Hitler die UdSSR!

Wenn die gegenwärtigen Vereinigten Staaten von Amerika vom Irak provoziert werden, dann überfallen die Amis natürlich Irak und nicht Pakistan. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine Bedrohung, welche von Teheran ausgeht, von den Yankees z.B. durch einen Krieg gegen Peking beseitigt wird. Wenn eine Macht eine Bedrohung für eine andere Macht darstellt, dann erfolgt der Angriff in der Regel auf den „Gegenstand der Bedrohung“. Gibt es Ausnahmen in dieser Regel? Es kommt vor! Wenn z.B. das Objekt des Überfalls ein nahestehender Partner des Macht-Konkurrenten ist, ohne dessen Hilfe er keine Bedrohung mehr darstellt. Womit hat die Sowjetunion Großbritannien im Jahre 1941 geholfen? Hat sie Waffen, Ausrüstungen, Lebensmittel oder Rohstoffe geliefert? Nein! Wenn irgendetwas von Moskau nach London geschickt wurde, dann waren es flammende kommunistische Grüße an die sowjetische Botschaft. Die Sowjetunion war kein Verbündeter von Großbritannien, sie hatte mit diesem Land auch keinerlei Verträge. Die UdSSR lieferte den Engländern keine Waffen und stellte ihr Territorium auch nicht für Militärstützpunkte zur Verfügung. Umgekehrt, als Deutschland in Europa Krieg führte, hat die Sowjetunion die bestehenden Handelsverträge mit Berlin gewissenhaft erfüllt. Den Deutschen wurden lebenswichtige Güter, wie Erdöl, Weizen und andere strategische Rohstoffe ohne Unterbrechung geliefert. Deutschland, das sich im Kriegszustand mit Großbritannien befand und einer Seeblockade ausgesetzt war, hatte zu diesem Zeitpunkt kaum Möglichkeiten, von seinem Territorium aus den Kauf und Transport der für seine militärischen Zwecke erforderlichen Waren zu realisieren. In dieser Situation halfen den Deutschen die guten Beziehungen mit Russland – UdSSR. Die Sowjetunion kauft auf dem Weltmarkt die erforderlichen Rohstoffe für Deutschland und lieferte sie über ihr Territorium komplett und unversehrt bis zur deutschen Grenze [6]. Mit diesen Rohstoffen konnten keine britischen U-Boote versenkt und keine britischen Flugzeuge abgeschossen werden. Welche Schlussfolgerung ergibt sich daraus? Sie ist sehr einfach und offensichtlich: Es lohnt sich nicht eine Supermacht zu attackieren, die mit ihnen einen Nichtangriffspakt abgeschlossen hat, die sie mit Rohstoffen versorgt und nicht ihr Gegner ist! Wozu die Anzahl seiner Feinde erhöhen und die Anzahl seiner - ggf. auch nicht vollwertigen - Freunde, die eine wohlwollende Neutralität der Partner beachten, verringern?

Adolf Hitler überfiel aus bestimmten Gründen die UdSSR, obwohl er genau wusste, dass der Krieg an zwei Fronten den Untergang von Deutschland bedeutet.

Nach der Zerschlagung der UdSSR, hoffte Hitler die Briten zum Abschluss eines Friedensvertrages zu bewegen.

Mit diesem letzten Trumpf füttern uns die Historiker. Verläuft der kürzeste Weg nach London tatsächlich über Moskau? Ganz bestimmt nicht! Aus dem okkupierten Frankreich muss nur der Ärmelkanal überwunden werden. Wozu sich in die unübersehbaren russischen Weiten begeben, wenn das britische Territorium sichtbar vor ihren Füßen liegt? Das ist einfach absurd. Über welche Hoffnungen Hitlers sprechen unsere Historiker eigentlich?

Die Haltlosigkeit dieser und ähnlicher Erklärungen fällt noch heute ins Auge. Es gab sie auch am Vorabend des Überfalls auf unser Land. Z.B. vom Außenminister des faschistischen Italiens, Graf von Cortellazzo und Buccari. Das ist kein einfacher Minister der italienischen Regierung. Er war mit der Tochter von Mussolini verheiratet und „gehörte deshalb zur Familie“. Italien blieb im künftigen Konflikt kein neutraler Beobachter, sondern erklärte uns gleich nach den Deutschen auch den Krieg. Am 21. Juni 1941 schrieb Cortellazzo in sein Tagebuch: „Viele Anzeichen weisen darauf hin, dass die Operation gegen Russland unmittelbar bevorsteht. Die Idee eines Krieges gegen Russland ist für sich gesehen sehr populär, weil die Zerschlagung des Bolschewismus zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der menschlichen Zivilisation gehören wird. Aber als Symptom gefällt mir dieser Krieg nicht, weil es für ihn keine vernünftigen und überzeugenden Gründe gibt. Die übliche Deutung dieses Krieges besteht darin, das er in Ermanglung eines Besseren, im Versuch einen Ausweg aus einer ungünstigen Lage zu finden, welche entgegen allen Erwartungen entstanden ist, geführt werden muss“[7].

Derartige Aussagen finden sich nicht wenige. Es ergibt sich eine groteske Situation: Dem zeitgenössischen Menschen ist völlig klar, warum Hitler unser Land überfallen hat. Fragen Sie einen beliebigen Menschen, fragen wir uns selbst und wir werden die verbreitete Version hören, welche Hitlers Taktik erklärt. Woher kommt diese Klarheit? Unsere Zeitgenossen haben viele Bücher über den Zweiten Weltkrieg gelesen. Mit diesen Büchern haben sie ihnen diese Auffassungen und Meinungen förmlich ins Gehirn gebrannt. Den Zeitzeugen jener Ereignisse, den hochgestellten und äußerst gut informierten Politikern jener Zeit, erscheint die Idee des Überfalls Deutschlands auf Russland einfach merkwürdig und seltsam. Warum? Ja, weil ihnen 60 Jahre lang die Historiker nicht sagten, dass es für Hitler keinen anderen Ausweg gab! Im Ergebnis dessen, erschien denjenigen, die in den 40iger Jahren des 20. Jahrhunderts gelebt haben, dieser „Ausweg“ Hitlers als unvermeidlicher Untergang des 3. Reiches. Uns aber, - nach dem Lesen von Tonnen historischen Mülls - scheint dies die einzige Möglichkeit der Nazis zu sein.

Übrigens waren viele Vertreter der politischen Elite des 3. Reiches absolute Gegner der verhängnisvollen Attacke gegen die Sowjetunion. Darunter auch der Außenminister, Joachim von Ribbentrop, der später in Nürnberg aufgehängt worden ist:

„Russland ist kein potentieller Verbündeter der Engländer. England hat nichts Gutes von Russland zu erwarten. Die Hoffnung auf Russland wird England nicht retten. Durch einen Krieg gegen Russland werden wir die Hoffnungen von England nicht vernichten. Der Überfall auf Russland würde den Engländern einen neuen moralischen Anreiz geben. Sie würden diesen Überfall als Zweifel Deutschlands an ihrem Sieg im Kampf gegen England bewerten. Damit würden wir nicht nur anerkennen, dass der Krieg noch lange dauert, sondern würden ihn - anstelle ihn zu verkürzen - auch verschleppen.“[8].

Warum hat Hitler Entscheidungen getroffen, die sogar seine Diplomaten für einen großen Fehler hielten? Diese Fragen sind nicht so naiv, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Denn genau 130 Jahren vor Hitler war Napoleon im Begriff genau denselben Weg in die britische Hauptstadt einzuschlagen. Das furchtbare Ende seiner großen Armee steht seit dem Jahre 1812 vor den Augen aller Militärs der Länder, die begannen, einen Krieg gegen Russland vorzubereiten. Auch Hitler kannte das Schicksal der Armee Napoleons in Russland. Trotzdem entschied er sich, diesen Schritt zu wiederholen. Warum? Welch seltsamen Weg schlagen die Feinde Großbritanniens ein? Verschiedene Nationalitäten, mit unterschiedlichen Parolen und Kräften wählen aus irgendwelchen Gründen immer wieder denselben Weg, der uns offensichtlich als Sackgasse erscheint?!

Warum marschieren sie nach Moskau, und nicht nach London?

Anstelle einer Landung in Großbritannien verschwindet die aus 600 tausend Soldaten bestehende Armee Napoleons spurlos in den grenzenlosen Schneelandschaften Russlands. Hätten sie nicht wenigstens einen Landungsversuch in Britannien durchführen können? Vielleicht wären dabei 200 tausend Soldaten ertrunken. Für die übrigen 400 tausend Soldaten und den französischen Kaiser hätten sich dann die Britischen Inseln wie ein Teppich vor ihren Füßen ausgebreitet. Aus dem Russlandfeldzug kam überhaupt nichts Gescheites heraus. Dass, was Hitler angestellt hat, ist einfach lächerlich. Im Sommer 1940, nach der Zerschlagung Frankreichs, bombardiert er Großbritannien mit Flugzeugen. Dieser kurzzeitige beiderseitige Luftkampf geht in die Geschichte unter dem Begriff „Luftschlacht um England“ ein. Wie bekannt haben die Briten die „Schlacht“ gewonnen. Warum? Weil die Deutschen nicht das gesamte Potential ihrer Luftstreitkräfte zum Einsatz gebracht haben. Genauer gesagt, sie haben ihre Flugzeuge geschont. Die deutschen Luftstreitkräfte erlitten in diesen Kämpfen größere Verluste, als die Briten. Das ist eine Tatsache. Aus diesem Grunde, so lesen wir in den Lehrbüchern, wurden die Angriffe auf Großbritannien nahezu eingestellt. Sie haben es überstanden.

Warum die Deutschen beim Einsatz ihrer Luftstreitkräfte „gespart“ haben, können wir in den gleichen Lehrbüchern nachlesen. Die Jagdflugzeuge und Bomber benötigten sie für den bevorstehenden Russlandfeldzug. Deshalb durften diese nicht eingesetzt werden um damit ihre Flugplätze, ihre Städte und Häfen zu bombardieren, um britische Flugzeuge in der Luft oder am Boden zu vernichten. Die Luftstreitkräfte der Deutschen mussten geschont werden, damit für den Russlandfeldzug genügend Piloten und Flugzeugen übrig blieben. Das bedeutet, Russland lässt sich nicht einfach so schnell zerschlagen. Aber wozu Russland zerschlagen? Selbstverständlich, um anschließend Großbritannien zu erobern [9].

In den Memoiren Churchills lesen wir den gleichen Unsinn:

„Die Vorbereitungen für den Überfall auf Russland ... hat einen bedeutenden Teil der deutschen Luftstreitkräfte gebunden. In den zahlreichen Luftangriffen, denen wir ausgesetzt waren ... nahmen deshalb schon nicht mehr alle Kräfte der deutschen Luftwaffe teil.“ [10].

Auf einer anderen Seite seiner Memoiren sagt uns Churchill genau das Gegenteil:

„Er (Hitler – Anm. v. Starikov) will den russischen Staat vernichten, weil er im Falle eines Sieges hofft, seine Armee und Luftstreitkräfte aus dem Osten auf unsere Insel zu werfen, die er - wie auch ihm bekannt - auf jeden Fall erobern muss. Gelingt ihm das nicht, dann wird er der gerechten Strafe für seine Verbrechen nicht entgehen. Sein Überfall auf Russland ist nur das Präludium des Versuchs eines Überfalls auf die Britischen Inseln.“ [11].

Ein seltsames Verfahren zur Unterwerfung von Großbritannien wählt Hitler: Ohne einen Sieg über Großbritannien zu erringen, überfällt er zuerst die UdSSR mit dem Ziel, später erneut Britannien anzugreifen!

Vielleicht lohnte es sich nicht für Hitler so „klug“ zu sein? Vielleicht wäre es besser gewesen, sofort - ohne Wenn und Aber - alle Kräfte gegen die Briten zu werfen? Wozu die UdSSR angreifen? Um sich später im Ärmelkanal mit einer Flotte, die nicht mehr fähig ist, die britische zu neutralisieren, wiederzufinden? Die Historiker mögen solche Fragen nicht.

Das Ende aller Abenteuer der britischen Feinde ist immer das Gleiche. Nur drei Jahre nach dem Angriff auf Russland verschwindet das Große Frankreich von Napoleon, nach ca. vier Jahren – das Tausendjährige Reich von Adolf Hitler.

Wenn weitgehend vernünftig denkende Staatsoberhäupter (denn nur unbegabte und begabte Menschen schaffen es, die Macht im Staate in die eigenen Hände zu nehmen) selbst-mörderische Taten begehen, die ihre Imperien auf die gleiche Art und Weise in den Untergang führen, dann schleichen sich in unserem Kopf aufrührerische Gedanken ein. Kann es sein, dass nicht diese Politiker kurzsichtige Dilettanten sind, sondern die zeitgenössischen Politiker und Historiker, die uns einen Teil der Informationen vorenthalten, und zwar jenen, auf deren Grundlage sowohl Napoleon als auch Hitler für sich und ihre Staaten den Weg ins Jenseits gewählt haben? Dabei scheint es, als ob uns ausgerechnet die wichtigsten Informationen vorenthalten werden. Was sind das für Informationen?

Geheimnisvoll erscheint uns nicht nur das Verhalten des Führers des faschistischen Deutschlands. Nicht weniger seltsam ist auch das Verhalten der britischen, französischen und amerikanischen Politiker. Es reicht zu erwähnen, dass das im Ersten Weltkrieg zerschlagene Deutschland vollständig entwaffnet wurde. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte die ganze „progressive Menschheit“ im Verlaufe von fast sechseinhalb Jahren mit einer deutschen Armee, die es bei den besiegten Deutschen ... gar nicht geben dürfte. Wie konnte Deutschland seine Militärmacht wieder herzustellen? Wohin schauten seine Nachbarn und warum haben sie die Wiederaufrüstung zugelassen? Und mehr noch, wie konnte in Deutschland der Politiker, Adolf Hitler, der in seinem Buch „Mein Kampf“ seine Kriegspläne bis ins Detail ausgearbeitet und veröffentlicht hatte, an die Macht gelangen?

Fragen über Fragen. Diese können wir unendlich fortsetzen. Die Antworten, die von den Historikern und Politikern auf diese Fragen gegeben werden, hören sich an wie schöne Märchen für kleine Kinder. Solche Aussagen, wie: nicht richtig erkannt, nicht richtig entschieden, einfach übersehen, zu leicht vertraut, ... sind die Regel. Es ist, als ob es sich um ein Versteckspiel handelt und nicht um Fragen der Weltpolitik. Bei der Beschreibung schicksalhafter „Irrtümer“ angesehener Politiker jener Zeit werden von den Autoren der Geschichtsbücher über den Zweiten Weltkrieg Aussagen zitiert, die oft ihre eigenen Theorien widerlegen. Zitieren wir folgende Aussage aus der Rede des ehemaligen deutschen Ministers für Wirtschaft, Hjalmar Schacht, auf dem Nürnberger Prozess: „Ich muss sagen, als die Aufrüstung Deutschlands begann, hatte keiner der anderen Staaten etwas dagegen unternommen. Der Verstoß gegen den Versailler Vertrag durch Deutschlands war ganz ruhig hingenommen worden. Nach Deutschland wurden Militärmissionen gesandt, um den Prozess der Aufrüstung zu beobachten, es wurden Militärbetriebe in Deutschland besichtigt. Es wurde alles Erdenkliche unternommen, aber nichts, um Deutschland an der Aufrüstung zu hindern“ (Raginskij, M.J. „Nürnberg. Geschichtliche Verantwortung.“, Moskau, 1986) [12].

Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, so wie sie uns heute dargeboten wird, kann uns keine motivierenden Handlungen von nahezu allen Staatsoberhäuptern jener Zeit geben. Dabei sind gerade diese Staatsoberhäupter die Haupttriebkräfte der Geschichte. Von den Entscheidungen Hitlers, Stalins, Churchills und Roosevelts hing der Lauf aller historischen Ereignisse ab. Und wir, die wir heute in den Geschichtsbüchern blättern, können überhaupt nicht begreifen, warum diese klugen und vernünftigen Herren solche für uns offensichtliche Fehler begangen haben. Was hat das alles zu bedeuten?

Das bedeutet, dass die ganze Geschichte des Zweiten Weltkriegs, die man als eine „offizielle“ Version der modernen Historiografie bezeichnen kann, mit dem einzigen Ziel geschaffen wurde, die ganze Wahrheit über die furchtbaren Ereignisse jener Jahre zu verheimlichen.

Mit dieser „offiziellen“ Historiografie sollen die wahren Verbrecher aus der Schusslinie genommen werden, die für die Vernichtung von zig Millionen Menschenleben verantwortlich sind und sich dafür vor keinem Gericht verantworten müssen. In Nürnberg wurden nur jene Missetäter einer gerechten Strafe zugeführt, deren Verbrechen besonders offensichtlich waren. D.h. aufs Schafott und ins Gefängnis kamen in der Regel nur die Auftragnehmer der blutigen Taten, die Auftraggeber des Zweiten Weltkrieges scheiden in aller Ruhe in ihren eigenen Betten aus dem Leben.

In unserer heutigen Zeit hat die Geschichtsfälschung eine völlig neue Dynamik und eine erschreckende Dimension angenommen. Da ertönen bereits Stimmen, die behaupten, dass die Sowjetunion selbst Hauptschuldiger des blutigsten Krieges in der Geschichte war. Dass Stalin, der angeblich die ganze Welt erobern wollte, dem besessenen Führer dabei geholfen hat, in Deutschland die Macht zu ergreifen. Dass gerade die ach so aggressive Russland-UdSSR Hitler

geholfen haben soll, den Boden von halb Europa mit Blut zu tränken. Und weil die UdSSR im Jahre 1945 nicht die ganze Welt (!) erobert hat, das russische Volk und alle anderen Völker unseres Landes den Zweiten Weltkrieg praktisch verloren haben.

Im Folgenden werden wir uns mit der blutigen Anhäufung der Ereignisse jener Jahre auseinanderzusetzen. Beginnen wir mit der einfachsten Frage:

Woher hat Adolf Hitler das Geld genommen, um sein Vorhaben, „die ganze Welt zu erobern“ in die Tat umzusetzen? 

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